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ImageZweckbestimmung des Simulators

Flugsimulatoren sind Bodenübungs- und Forschungsgeräte für Flugzeugbesatzungen und Wissenschaftler. Sie besitzen eine genaue Nachbildung des Cockpits eines bestimmten Flugzeugtyps. Mit dem Flugsimulator können alle im Norm- und Notfall vorkommenden Flugzustände, Rollvorgänge, Zwischenfälle und mögliche Defekte simuliert und die Handlungsweise der Besatzung geübt werden. Bei den modernen Simulatoren werden dabei nicht nur visuelle Eindrücke und Geräusche bei Start, Flug und Landung nachgeahmt, sondern auch mittels Lagerung der Simulatorkabine auf Hydraulikzylindern die räumlichen Bewegungen des Flugzeuges imitiert. Dabei entsteht ein so realistischer Flugeindruck bei den Besatzungen, dass diese bereits nach kurzer Trainingszeit vergessen, dass sie sich in einem Simulator befinden.

Trotz der hohen Kosten eines Flugsimulators ist die Ausbildung an ihnen bedeutend billiger und für die Besatzungen vielseitiger als im Flugzeug, da sich viele nur in Notfällen vorkommende Ereignisse (z.B. Triebwerksbrand, Turbulenzen u.a.) beim wirklichen Flug nicht herbeiführen lassen. Außerdem kann mit dem Simulator der Ausbildungsstand und die Qualifikation der Piloten und Besatzungen objektiv ermittelt und verglichen werden.

Der hier ausgestellte Flugsimulator wurde für das Training von Besatzungen des Passagierflugzeuges IL-18 in der damaligen UdSSR entwickelt und hergestellt. Er entspricht dem Stand der Technik der 60er Jahre. Die Lösung der mathematischen Formeln zur Berechnung der Steuersignale für die Bordgeräte erfolgt mit Analogrechnern. Er besitzt noch keine Simulation der räumlichen Bewegung der Kabine.


ImageGeschichte des ausgestellten IL-18 Simulators

Der Flugsimulator wurde 1968 in der Stadt Pensa in der damaligen UdSSR gebaut und im Simulatorzentrum der Luftfahrtgesellschaft AEROFLOT auf dem Moskauer Flugplatz Wnukowo installiert. Er diente der Ausbildung von Piloten, Copiloten, Navigatoren und Bordingenieuren für das Passagierflugzeug IL-18. Diese Simulatoren standen in allen AEROFLOT - Zentren in den Hauptstädten der sowjetischen Unionsrepubliken.

1984 wurde er einer Hauptinstandsetzung unterzogen und von der Luftfahrtgesellschaft INTERFLUG der damaligen DDR gekauft. Er wurde im Simulatorzentrum der INTERFLUG in Berlin - Schönefeld aufgebaut und diente dort bis 1992 der Ausbildung der IL-18 Besatzungen. Nach Übernahme des Simulatorzentrums durch die LUFTHANSA wurde er an die Luftfahrtgesellschaft BERline übergeben, die ihn auf dem Flugplatz Drewitz neu aufbaute und bis zu ihrer Auflösung 1994 nutzte.

Im Sommer des Jahres 2003 wurde der Simulator vom Technikmuseum "Hugo Junkers" in Dessau erworben und wird seit dem durch ehrenamtliche Mitglieder wieder in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt.

 
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